Lecos

Aus LeipzigWiki
Version vom 2. Januar 2020, 10:05 Uhr von HGG (Diskussion | Beiträge)
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Zur Navigation springenZur Suche springen

Lecos GmbH

http://www.lecos.de

  • Gesellschafter: 90% Stadt Leipzig, 10% KISA - Zweckverband Kommunale Informationsverarbeitung Sachsen (seit Anfang 2010)
  • Aufgaben: Lecos ist Dienstleister und Berater für den Einsatz von Informationstechnik in Kommunen und kommunalen Unternehmen und Partner in allen Bereichen der modernen Informationsverarbeitung.
  • Kunden (Auswahl): Stadt Leipzig, kommunale Eigenbetriebe der Stadt Leipzig – darunter das Gewandhaus zu Leipzig, der Zweckverband KISA und Mitgliedskommunen, SAKD, ssg sowie eine Vielzahl von Kommunen in Mitteldeutschland.
  • Geschäftsberichte
  • Geschäftsführer: Peter Kühne (seit 2001), Sebastian Rauer (seit 2020)
  • Jahresumsatz: 24.3 Mio Euro (2018), 22.1 Mio Euro (2017), 21.8 Mio Euro (2014), 20 Mio Euro (2012), 18 Mio Euro (2010), 16 Mio Euro (2006)
  • Mitarbeiter: 220 (2019), 195 (2017), 175 (2014), 173 (2013), 140 (2006)
  • Zertifiziertes Rechenzentrum nach ISO 27001

Ende der 1990er Jahre aus Rechenzentrum und IT-Abteilung des Rathauses heraus gegründet, als mit einem Aufwand von 20 Mio DM die IT-Infrastruktur für E-Government zukunftstauglich gemacht werden sollte. Dazu wurde mit IBM ein PPP-Projekt aus der Taufe gehoben und Lecos gegründet mit 51% Beteiligung bei IBM. Nach nur 1.5 Jahren trennt man sich "einvernehmlich", wie GF Kühne betont, da viele der Probleme nicht mit IBM-Software von der Stange gelöst werden können. Heute laufen 300 bis 350 spezialisierte Anwendungen, mit dem die operativen Bedürfnisse der Stadt abgebildet werden. Krause schätzt den damaligen Einstieg von IBM trotzdem als sehr wichtig ein, denn damit wurde die alte Behördenstruktur sehr schnell in Richtung klassischer IT-Dienstleister umgekrempelt. (Quelle: LVZ, 14.01.2011)

Presse

  • Die Anfang 2010 eingestiegene Kisa trägt 15% zum Geschäft bei; der Anteil von Fremdgeschäft liegt bei 5% und soll auch nicht wachsen. 2009 hat die Stadt Leipzig ihren Betriebsleistungsvertrag bis 2014 verlängert. Perspektivisch soll sich die Lecos zu einem übergreifenden kommunalen IT-Dienstleister weiterentwickeln. (Quelle: LVZ, 14.01.2011)
  • Die 1. Vergabekammer, angesiedelt beim RP Leipzig, untersagt der Lecos GmbH, den Zuschlag bei der Vergabe des Auftrags zur Modernisierung der vorhandenen Siemens-Telefonanlage der Stadtverwaltung durch die Firma Nextira-One (Alcatel) zu erteilen. Die Lecos GmbH war mit der Abwicklung des Ausschreibungsverfahrens von der Stadt beauftragt worden. Über die Frage, ob die Stadt die Lecos GmbH überhaupt mit der Vergabe betrauen darf, ist noch nicht entschieden. (Quelle: LVZ, 01.03.2007)