APRIL.2008-01-21

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Status Quo verteidigen als linke Perspektive? Grenzen der Privatisierungskritik
mit Dr. Andrej Holm (Netzwerk Privatisierung/öffentliche Güter, Berlin)

Eine Veranstaltung des Linxxnet in Zusammenarbeit mit dem Sozialreferat des Stura der Uni Leipzig sowie der Rosa-Luxemburg-Stiftung

21.01.2008, 19 Uhr, HGB, Wächterstraße 11, Raum 2.41

Ankündigung

Antiprivatisierungspositionen lassen sich mittlerweile in fast allen politischen Spektren finden: von engagierten Kirchenvertretern über konservative Kommunalpolitiker bis hin zu Idealisten des Sozialstaates. Trotz der neoliberalen Hegemonie der Privatisierungspolitik gehört eine Kritik am Ausverkauf des Öffentlichen oder die Angst vor den 'Heuschrecken' fast schon zum guten Ton der öffentlichen Debatte. Kaum eine Stellungnahme, die sich nicht positiv auf den Freiburger Bürgerentscheid gegen die Privatisierung der kommunalen Wohnungsbaugesellschaft oder die Re-Kommunalisierung der Müllabfuhr in Bergkamen bezieht.

Doch der Minimalkonsens der Antiprivatisierungsinitiativen liegt ausschließlich in der Ablehnung von weiteren Verkäufen. Positive Visionen des Öffentlichen - Grundvoraussetzung für eine gesellschaftliche Alternative zur neoliberalen Ökonomisierungspolitik - sind kaum entwickelt.

Mit der Veranstaltung sollen die Grenzen der aktuellen Privatisierungskritik ausgelotet werden und Rahmenbedingungen für eine Perspektive des Öffentlichen jenseits einer neoliberalen Handlungslogik diskutiert werden.