MINT.2014-04-11

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Dezentrale Energieerzeugung in Leipzig

Eine Veranstaltung des MINT-Netzwerks Leipzig im Rahmen des VHS-Programms zur Politischen Bildung

am Freitag, dem 11. April 2014, 14:30 Uhr im Raum 410 der Volkshochschule Löhrstraße

Podiumsdiskussion mit: Prof. Dr. Frank Illing (HTWK), Johannes Kriesel (symstrom gbr), Simon Martin Ziel (Manager Externe Unternehmensbeziehungen der Stadtwerke Leipzig)

Input: E-Map - ein Projekt zur Erfassung dezentraler Energieerzeugungsanlagen in Leipzig im Wintersemester 2013/14

Moderation: Prof. Dr. Hans-Gert Gräbe (Universität Leipzig). 

Ankündigung

Die Energiewende muss nicht nur regional politisch und wirtschaftlich, sondern auch technisch gestaltet werden. Der Übergang zu einer kleinteiligeren vernetzten Energie-Infrastruktur ist bereits heute im vollen Gange. Nach §52 EEG berichten die Übertragungsnetzbetreiber auf einer gemeinsamen Plattform über den Ausbau der Erzeugerleistung und sammeln dazu Daten von den Verteilnetzbetreibern ein, bei denen die meisten EEG-Stromerzeuger einspeisen.

Im Wintersemester 2013/14 hat eine interdisziplinär zusammengesetzte studentische Gruppe an der Universität Leipzig im Rahmen eines Projektpraktikums diese Daten aus dem Jahr 2012 für die über 1300 Anlagen auf dem Stadtgebiet Leipzig analysiert und als Linked Data verfügbar gemacht. Vergleichbare Daten wurden vor einigen Jahren mit dem Solaratlas der HTWK gesammelt, in dem auch einzelne Anlagen detaillierter vorgestellt werden.

In dieser Veranstaltung wollen wir diese Übersicht über dezentrale Energieerzeugungsanlagen in Leipzig vorstellen, erläutern und diskutieren, welche praktischen Probleme sich beim weiteren Ausbau einer dezentralen Energie-Infrastruktur ergeben.

Hans-Gert Gräbe, 07.02.2014

Literatur: