ZAK.Zukunftsdiplom

Aus LeipzigWiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Home > Zukunftsakademie

Leipziger Zukunftsdiplom

Die Idee

Die Zukunftsakademie organisiert in Zusammenarbeit mit dem Ferienpass (FP) der Stadt Leipzig in den Sommerferien 2018 zum ersten Mal ein Leipziger Zukunftsdiplom. Damit sollen Kinder und Jugendliche für Zukunftsthemen sensibilisiert und eingeladen werden, sich mit unterschiedlichen Themen nachhaltiger Entwicklung auseinanderzusetzen. Die Themenbereiche orientieren sich an Leitideen der Nachhaltigkeit wie Natur entdecken, globale Nachhaltigkeit, nachhaltige Ernährung, Nachhaltigkeit und Technik, nachhaltig Wirtschaften oder auch direkt an ökonomischen, ökologischen und sozialen Aspekten sowie der Kultur des Zusammenlebens.

Wir können dabei die bewährten Strukturen des Ferienpasses nutzen, um das Angebot bekannt zu machen. Das Programm ist aber auch für Anbieter offen, die nicht im Ferienpass gelistet sind. Unsere Projektpartner im Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung haben geeignete Angebote benannt. Diese werden auch außerhalb des Ferienpasses gemeinsam beworben und so zur Teilnahme an mehreren unterschiedlichen Aktionen oder Veranstaltungen angeregt.

Zum Ende des Veranstaltungszeitraumes wird in einer Abschlussveranstaltung allen Teilnehmer/innen, die wenigstens drei der gelisteten Veranstaltungen besucht haben, das Zukunftsdiplom in einer inspirierenden Atmosphäre überreicht.

  • Die Verleihung der Diplome erfolgt am Sonntag, 26.08.18, um 15 Uhr im Heizhaus, Alte Salzstraße 63, 04209 Leipzig-Grünau.
  • Besonders eifrige Teilnehmer sollen attraktive Preise (etwa Besuch einer Forschungseinrichtung) erhalten, die allerdings noch eingeworben werden müssen.

Vorbild für die Idee ist das Trierer Zukunftsdiplom.

Allgemeines

Das Zukunftsdiplom 2018 verbindet verschiedene Veranstaltungen und Aktionen der Bildung für nachhaltige Entwicklung im Sommer 2018, die sich mit Zukunftsthemen beschäftigen. Kinder und Jugendliche sollen dabei eingeladen werden, sich mehrfach mit unterschiedlichen Themen nachhaltiger Entwicklung auseinander zu setzen. Dafür erhalten sie ein „Diplom“.

18 Anbieter beteiligen sich mit ihren Veranstaltungen/Aktionen an dieser ersten Auflage des Leipziger Zukunftsdiploms. Dabei sind ganz unterschiedliche Angebote:

  • Es gibt keine Eingrenzung zur Altersspanne der Zielgruppe für die Veranstaltungen, auch Veranstaltungen für Erwachsene sind möglich. Zu jeder Veranstaltung ist aber die Zielgruppe genau benannt.
  • Es gibt Veranstaltungen für Einzelpersonen sowie auch (nur) für Gruppen.
  • Es gibt kostenlose Veranstaltungen, aber auch Veranstaltungen mit Kosten.

Die Veranstaltungen werden von den Anbietern selbstständig organisiert und durchgeführt, es steht kein zusätzliches Budget für die Durchführung von Veranstaltungen zur Verfügung.

Zusammenarbeit mit dem Ferienpass der Stadt Leipzig

Eine zusammenfassende Ankündigung des Zukunftsdiploms ist im Ferienpass auf den ersten Seiten unter „Ferienspektakel, Workshops, Projekte“ zu finden. Hinten im Programm erscheint bei den einzelnen Veranstaltungen dann jeweils der Zusatz „Dieses Angebot ist Teil des Zukunftsdiploms, siehe Seite ...“

Das Zukunftsdiplom ist auch offen für Anbieter, die bisher nicht im Ferienpass gelistet sind oder die dort in diesem Jahr keine Ferienangebote publizieren. Diese konnten ihre Angebote bis zum 25. Mai 2018 an Matthias Schirmer schicken.

Alle Angebote und Anbieter sind auf der Webseite http://www.zukunftsdiplom-leipzig.de zusammengefasst und gelistet. Zusätzlich wurde auch ein gedrucktes Programm erstellt, das bei allen Veranstaltungen ausliegt und auf die anderen Aktionen hinweist.

Die Teilnehmer/innen an Angeboten werden durch die Anbieter erfasst.

Kurzzusammenfassung der Rahmenbedingungen

  • Das Zukunftsdiplom wird im Ferienpass als eigene Angebotsreihe ausgewiesen, es können sich aber auch Anbieter beteiligen, die nicht im Ferienpass gelistet sind.
  • Die Erfassung der Veranstaltungsbesucher erfolgt sowohl über die Ferienpass-Strukturen als auch über eine eigene Web-Infrastruktur, mit welcher das Projekt begleitet wird. Dort wird auch eine Übersicht über die Veranstalter und Veranstaltungen gepflegt, die am Zukunftsdiplom beteiligt sind.
  • Die Erfassung der Teilnehmer erfolgt über einen Rückmeldebogen, der in Verantwortung des jeweiligen Veranstalters erfasst und an das Orga-Team des Zukunftsdiploms weitergegeben wird. Teilnehmer können sich bei uns registrieren und eine Email-Adresse angeben, über die sie erreicht werden können. Diese wird nicht veröffentlicht. Diese personenbezogenen Daten werden spätestens im Oktober 2018 gelöscht.
  • Für die Teilnehmerregistrierung ist ein digitales Portal geschaltet.

Ergebnisse für die Sommerferien 2018

  • Es wurden 52 Veranstaltungen von 15 Akteuren angeboten.
    • Von 20 der Veranstaltungen von 9 Akteuren wurden Teilnehmerlisten eingereicht.
  • Als Teilnehmer der Veranstaltungen wurden 271 Kinder und Jugendliche registriert, davon 235 über den Ferienpass, 36 über die Zukunftsakademie.
  • Es wurden 340 Veranstaltungsbesuche registriert
  • Es wurden 18 Zukunftsdiplome vergeben (angegeben ist jeweils die Ferienpassnummer oder die ZAK-Nummer des Teilnehmers):
    • 7 Veranstaltungen: F.07.664
    • 6 Veranstaltungen: F.05.532, F.07.665
    • 4 Veranstaltungen: Z.jua6Oh, F.21.999, F.20.148, Z.thae5V, Z.Yai1fa
    • 3 Veranstaltungen: F.08.399, F.07.455, F.13.703, F.13.696, F.24.245, F.08.216, F.02.678, F.11.704, F.21.987, Z.tahk6W
  • Auf einer eigens dafür eingerichteten Website sind die Ergebnisse im Detail veröffentlicht.
    • Wie in der Datenschutzordnung der Zukunftsakademie festgelegt, werden diese Daten Ende Oktober 2018 gelöscht

FAQ

Aus den bisherigen Angeboten ergaben sich eine Reihe konkreter Fragen:

  • Was machen wir mit Partnern, die (nur) Veranstaltungen für Gruppen anbieten?
    • In Gruppenveranstaltungen wird die Teilnahme als Einzelteilnahme erfasst.
  • Was machen wir mit Angeboten jenseits einer zu besprechenden preislichen Grenze?
    • Dies ist kein Kriterium für die Veranstaltungsauswahl.
  • Wie gehen wir mit den verschiedenen Altersgruppen um?
    • Es gibt keine Einschränkung, jedoch wird für jede Veranstaltung die Zielgruppe genau benannt.
  • Neben Einzelveranstaltungen freier Träger gibt es auch Wochenkurse (Erfinderkinder) und kommerzielle Angebote. Wie gehen wir damit um?
    • Ziel ist die Teilnahme an mehreren thematisch verschiedenen Veranstaltungen. Für das Zukunftsdiplom müssen drei verschiedene Veranstaltungen aus zwei der fünf Themengebiete besucht werden.
  • Welche Qualitätsansprüche stellen wir? Wie sichern wir das Qualitätsniveau der Angebote?
    • Wir gehen davon aus, dass die Veranstalter selbst die Gewähr für ein inhaltlich ansprechendes Programm bieten. Wenigstens in der aktuellen Ausbaustufe kann eine zusätzliche Qualitätssicherung nicht aufgebaut werden. In einer Feedback-Runde nach Abschluss der Sommerferien soll diese Frage aber noch einmal aufgenommen werden.

Weitere Diskussion

  • Zu begrüßen wäre eine Onlinemaske zur Eingabe und Anrechnung der Veranstaltungen – hier müssen auch etwaige Datenschutzprobleme mitgedacht werden.
  • Mit Blick auf Bewerbungen nach der Schule, kann ein verbrieftes Zukunftsdiplom eine gute Referenz darstellen.
  • Anreize für Schüler der Oberstufe liegen anders als jene der Unterstufe, die den Ferienpass eher über Spaß definieren.
  • Das Vorhaben wurde am 30.01.2018 im MINT-Netzwerk kontrovers diskutiert, auch, ob man das schon als "Zukunftsdiplom" verkaufen solle. Generell sehen auch die Organisatoren das Ganze allein als Einstieg in die Thematik, die mit den aktuell verfügbaren Ressourcen überhaupt machbar ist. Langfristige Zielgruppe eines Zukunftsdiploms sollten Jugendliche im Alter ab 14 Jahren sein, der Ferienpass ist strukturell auf Kinder im Alter von 7-12 Jahren ausgerichtet. Ein Vergleich mit dem Zukunftsdiplom in Trier zeigte aber, dass auch dort Kinder im Alter von 6-12 Jahren angesprochen werden, wie auch von der Kinderuni Leipzig. Ein Zertifikat als Zielgröße wurde als kontraproduktiv angesehen, da es inzwischen eine Zertifikatsschwemme gebe. Dies wurde auch schon auf dem ZAK-Projekttreffen am 19.10. thematisiert und dort vorgeschlagen, stattdessen nach attraktiven Preisen Ausschau zu halten wie etwa exklusive Führungen durch Leipziger Wissenschaftseinrichtungen.