MINT.2016-06-11

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Eröffnung des Schülerforschungslabors almaLab am 11. Juni 2016

Einladung

Die Fakultät für Physik und Geowissenschaften bietet Schülerinnen, Schülern und Interessierten physikalische Vorträge am Samstagmorgen an. ProfessorInnen und WissenschaftlerInnen sprechen über faszinierende Themen der modernen Physik und geben Einblicke in die derzeitige Forschung.

Samstag, 11.06.2016, 11:00 Uhr im Großen Hörsaal der Physik, Uni Leipzig, Linnéstraße 5
Schülerforschungszentrum „AlmaLab“
Elke Katz (Uni Leipzig, Fakultät für Physik und Geowissenschaften)

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An der Universität Leipzig ist der Grundstein für das Schülerforschungszentrum „AlmaLab“ gelegt. WissenschaftlerInnen und Studierende der Universität Leipzig arbeiten schon seit vielen Jahren sehr engagiert mit wissbegierigen SchülerInnen auf mathematisch-, informatisch und naturwissenschaftlich-technischen Gebieten in einer Vielzahl von Projekten zusammen. Das Schülerforschungszentrum möchte an die gewonnenen Erfahrungen anknüpfen, die gemeinsame Arbeit zwischen WissenschaftlerInnen und JungforscherInnen im Sinne der MINT-Förderung weiter aktivieren, vertiefen und stärken.

Es wird das Konzept des Schülerforschungszentrums „AlmaLab“, seine zukünftigen Aufgaben und Ziele vorgestellt. SchülerInnen nutzen die Gelegenheit zwei begonnene Projekte des Schülerforschungszentrums vorzustellen.

  • Folien des Vortrags von Frau Katz

Bericht

Der Hintergrund des Projekts ist an anderer Stelle in diesem Wiki dargestellt und soll hier nicht wiederholt werden. In einem halben Jahr seit Zuschlag im Förderprogramm durch die Joachim Herz Stiftung wurden wichtige Arbeitsstrukturen aufgebaut und innerhalb der Universität Leipzig zusammen mit dem ZLS weitere Ressourcen aktiviert, um den Ansatz und das inneruniversitäre Umfeld weiter zu stärken.

Zunächst stellte Frau Katz noch einmal das Programm des Schülerforschungslabors vor, das aus fünf Bereichen besteht

  • Kinderuniversität
  • Forschungsstützpunkt "Jugend forscht"
  • Universitäre MINT-Veranstaltungen
  • Verzahnung mit der Lehramtsaus- und Lehrerfortbildung
  • Begegnungszentrum der Forscher_innen

Dann ging Frau Katz genauer auf das Konzept des im Aufbau befindlichen Forschungsstützpunkts ein, das sich um Ansätze und Techniken der experimentellen Physik herum gruppiert. Der Forschungsstützpunkt wird in den Räumen des Physikalischen Grundpraktikums in der Prager Straße eingerichtet und soll Schüler_innen beste Möglichkeiten zum Forschen und Experimentieren bieten. Das Konzept ruht auf fünf Säulen:

  • Forschen und Experimentieren
    • Beispiel: 3-wöchiges Praktikum in der 11. Klasse der BS "Arwed Rossbach" mit dem Ziel, eine Facharbeit anzufertigen.
  • Anfertigen wissenschaftlicher Arbeiten
    • Dabei sollen Schüler_innen beraten und begleitet werden.
  • Vermitteln von Grundlagen
    • Handwerkliches Können ist Voraussetzung für erfolgreiches Experimentieren - Schaltpläne, Löten, MC-Programmierung, Messtechniken
  • Mein Projekt
    • Unterstützung der Schüler_innen beim Schärfen von Projektideen, beim Finden von Projektpartnern und Betreuern, bei der Projektbegleitung
    • Vorbereitung von Schülern auf MINT-Wettbewerbe und Meetings.
  • Lehramtsaus- und Lehrerfortbildung
    • Einbeziehen von Studierenden in die Begleitung der Projektarbeiten, Integration in das Lehramts-Curriculum.

Die Arbeit des Forschungsstützpunkts wird zum Schuljahr 2016/17 starten. Aktuell stehen dafür noch an

  • Fertigstellung der Homepage
  • Gespräche mit Fachberatern MINT von Oberschulen und Gymnasien
  • Unterstützung der Begabtenförderung am Kompetenzzentrum des Reclam-Gymnasiums, am Ostwald-Gymnasium sowie am Gymnasium St. Afra
  • Aufbau eines Projektportfolios
  • Interdisziplinärer Projektantrag im Programm Our common future der Robert-Bosch-Stiftung.

Dann wurden drei Projekte vorgestellt, die im zu Ende gehenden Schuljahr von Frau Katz in diesem Rahmen bereits betreut wurden:

  • Jonas Endter (Klasse 5, Ostwald-Gymnasium) stellte sein Projekt "Strom aus der Regenrinne" vor, mit dem er im Wettbewerb "Schüler experimentieren" gestartet ist und für das er beim Regionalwettbewerb "Jugend forscht 2016" einen Sonderpreis Umwelttechnik der Deutschen Bundesstiftung für Umwelt erhalten hat.
  • Projektarbeit "Wetterballon" für Klasse 10-12 - eine Gruppe von 10 Schülern und Studenten arbeitete an einem Projekt zum Erforschen von Atmosphären-Phänomenen - grob vergleichbar etwa zu einem ähnlichen Projektansatz am Hermann-Vöchting Gymnasium Blomberg oder dem Space Projekt in Bad Schlema. Beim vorgestellten Projekt waren allerdings die experimentellen Vorbereitungen (Planung der Experimente, Vorbereitung der entsprechenden Sensorik, hard- und softwaremäßige Realisierung) deutlich komplexer. Auf der Basis des Raspberry Pi wurden entsprechende Sensoren, etwa die Sense HAT Einheit eingebunden und die Datenerfassung und -auswertung programmiert.
  • Schließlich stellten Philipp Barylla und Philipp Herrmann noch ihr Projekt "Jugend forscht to go" vor, mit dem sie im Regionalwettbewerb "Jugend forscht" 2016 in Leipzig einen ersten Preis in der Kategorie Mathe/Informatik errunngen haben.

Hinweis auf weitere Aktivitäten:

Hans-Gert Gräbe, 11.06.2016