MINT.2016-05-12

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12.05.2016 - Arbeitstreffen des MINT-Netzwerks Leipzig

Arbeitstreffen des MINT-Netzwerks, 08:30 Uhr in der HfTL, Raum A.046 (Konferenzzimmer)

Themen

Aufzeichnungen

Dabei: Prof. Hans-Gert Gräbe (Uni Leipzig), Jana Gregor (MPI MIS, Inspirata), Stefanie Hauffe (HoT), Dr. Beate Heumann (Stadt Leipzig), Rosmarie Schmidt (MNU), Profn. Sibylle Schwarz (HTWK), Profn. Sabine Wieland (HfTL).

Auswertung des 9. bundesweiten MINT-Tags am 21.04.2016 im Rathaus Leipzig

  • Herr Sattelberger hat sich in einem Brief an Profn. Wieland für die gelungene Veranstaltung bedankt.
  • Siehe auch http://www.mintzukunftschaffen.de/mint-tag2016.html
  • Die Workshops waren gut besucht und haben etwas das zeitliche Überziehen der Vorträge am Vormittag ausgeglichen.
    • Profn. Wieland berichtet vom WS 2: "Ziele und Zielvereinbarungen als Schlüssel zum Erfolg: Was ist für Förderer/Geldgeber wichtig?". Etwa 25 Teilnehmer, intensive Diskussion. Problem des Verfolgens von Biographien ist der Datenschutz; man kommt an Längsschnittdaten nicht so einfach ran.
    • Prof. Gräbe berichtet vom WS 4: "Speaker's Corner". Aus zeitlichen Gründen fand nur eine Runde in zwei Ecken statt, das war auch ein ausreichendes Format. Eine Gesprächsrunde (Visionen und Wünsche) leitete Prof. Gräbe, die andere Herr Kotte (LJBW).
    • Die Gesprächsrunde "Visionen und Wünsche" hat folgende fünf Punkte herausgearbeitet, die den Beteiligten wichtig waren:
Gesellschaft:
1. MINT als Normalität - Es muss nicht überall MINT draufstehen, wo MINT drin ist.
2. Mehr realistische MINT-Rollenbilder in den Medien und der Öffentlichkeit.
Unternehmen:
3. Vereinbarkeit von Familie und Beruf als zentrales Thema von "MINT und Frauen" - aber Thema ist allgemeiner: nur mitarbeiterfreundliche Unternehmen, die sich auch für die Belange der Mitarbeiter jenseits der Arbeit interessieren und diese bei der Bewältigung unterstützen, halten gute MINT-Kräfte.
Schule:
4. Technikbildung in die Schulen.
Politik:
5. Schaffung von einheitlichen, personell angemessen ausgestatteten Strukturen auf Landesebene als Ansprechpartner für MINT-Akteure.

Stand Antrag "Fachkräfteallianz"

  • 27.04.2016: Das Referat für Beschäftigungpolitik der Stadt Leipzig teilt dem MINT-Netzwerk mit, dass die Einrichtung einer Geschäftsstelle des MINT-Netzwerks im Rahmen der FKA aus Sicht dieses Allianzpartners nicht gefördert werden kann. Stattdessen soll zusammen mit der HTWK Leipzig die Idee eines Roberta-Zentrums vorangetrieben werden.
  • 29.04.2016: Fachkräfteallianz ruft Ideenwettstreit aus, Pressemitteilung auf den Seiten von leipzig.de, in der die Antragsformalitäten grob erläutert sowie 9 der 12 Partner der regionalen Fachkräfteallianz genannt werden.
  • 04.05.2016: In Gesprächen mit anderen Partnern der Fachkräfteallianz wurden wir ermuntert, doch einen "kleinen" Antrag zu stellen, der sich auf einige konkrete Maßnahmen konzentriert, mit denen das langfristige Ziel der institutionellen Verstetigung vorbereitet werden kann. Ein solcher Antrag wurde vorbereitet, vom Vorstand der Zukunftsakademie (als Träger der Maßnahmen) am 3.5.2016 bestätigt und am 4.5.2016 eingereicht.
  • Einzelne Projekte sind aufgefordert, sich am 12.5.2016 vor der FKA-L vorzustellen. Aus dem Kreis des MINT-Netzwerks sind drei Anträge dabei: (1) RobertaRegioZentrum, (2) Inspirata und (3) Zukunftsakademie/MINT-Netzwerk. Eine entsprechende Einladung für (3) ging am 9.5. an Profn. Wieland, um das Projekt vorzustellen, damit die FKA-L über die beantragte Kofinanzierung entscheiden kann.
  • Das Handlungskonzept der FKA-L war auch zum Arbeitstreffen nicht öffentlich bekannt. Das undurchsichtige Antragsverfahren wird im Kreis der Anwesenden massiv kritisiert.
    • Nachtrag: Zur Ratsversammlung am 12.05.2016 wurde die Beschlussvorlage VI-DS-02473 "Fachkräfteallianz Leipzig - Handlungskonzept und Regionalbudget für die Jahre 2016 bis 2020" zur vollständigen Kofinanzierung der durch die FKA-L priorisierten Projekte aus Mitteln der Stadt Leipzig eingebracht und in dem Zusammenhang auch die relevanten Dokumente (u.a. das Handlungskonzept, der GO-Entwurf der FKA-L sowie eine Übersicht über laufende lokale Programme zur Fachkräftesicherung) veröffentlicht.
  • Siehe auch MINT.Fachkraefteallianz-16.

Bericht aus dem Vorstand der Zukunftsakademie

  • Profn. Wieland berichtet von der letzten Vorstandssitzung.
  • Prof. Gräbe ergänzt, dass es Überlegungen gab, die ursprünglich für den 29.9. geplante Multiplikatorenveranstaltung des MINT-Netzwerks seitens der ZAK um einen Aspekt "Nachhaltigkeit" und "Bildung für nachhaltige Entwicklung" zu ergänzen. Nach der Verschiebung der Veranstaltung auf März 2017 wurde seitens ZAK und Umweltnetzwerk überlegt, eine eigene Veranstaltung in Richtung Nachhaltigkeit im Herbst 2016 zu organisieren. Mit Blick auf frühere Überlegungen des Referats "Schülerbezogene Angelegenheiten" zu einem GTA-Workshop mit MINT-Schwerpunkt soll zunächst ausgelotet werden, ob derartige Pläne noch bestehen, und

Stand "MINT-Region Leipzig", Vorbereitung eines Antrags auf die Ausschreibung des Stifterverbands

  • Dr. Heumann berichtet, siehe hierzu auch die Aufzeichnungen der Arbeitstreffen am 4.2.2016, am 3.3.2016 und am 7.4. sowie die Wikiseite MINT-Region Leipzig.
  • Dr. Heumann erläutert noch einmal, dass dieser vom Stifterverband angestoßene Prozess, die Region Leipzig auch als „MINT-Region“ weiterzuentwickeln, als eine zum Antrag des MINT-Netzwerks an die FKA-L auf Mittel für die personelle Stärkung der vorhandenen Netzwerkstruktur komplementäre Aktivität zu betrachten ist, da
    • ein übergreifender regionalpolitischer Ansatz der Vernetzung nicht nur im sekundären Bildungsbereich, sondern längs der gesamten Bildungskette und ggf. auch in regional größerem Maßstab, etwa in einer „Wissensregion Leipzig-Halle“, voranzubringen ist sowie
    • die Randbedingungen darauf hindeuten, dass es dem Stifterverband darum geht, vor allem Hilfestellung zu geben, einen politisch bereits eingeleiteten Prozess institutionell zu verankern und dabei eine regional abgestimmte konzeptionelle Grundlage für die weitere Arbeit zu erreichen.
Insbesondere lassen sich Mittel für eine personelle Stärkung der Netzwerkstrukturen nicht direkt aus diesem Antragsprozess generieren, sondern nur im Rahmen eigenständigen finanziellen Engagements von Playern, die im Rahmen des Prozesses „MINT-Region“ für eine Zusammenarbeit gewonnen werden.
  • In diesem Sinne bleibt abzuwarten, wie die FKA-L über die Anträge aus dem MINT-Netzwerk entscheidet. Erst danach ist eine sinnvolle Prognose möglich, auf welche personellen Ressourcen für die Antragstellung „MINT-Region“ zurückgegriffen werden kann. In die weiteren Sondierungsgespräche zur Vorbereitung des Antrags „MINT-Region“ soll das MINT-Netzwerk im bereits früher besprochenen Umfang mit einbezogen werden. Im Gegensatz zu einer früheren Aussage ist noch nicht entschieden, wer den Antrag genau stellen wird.
  • Es gab auch Gespräche mit der Bundesgeschäftsstelle "MINT - Zukunft schaffen", wie dort das Verhältnis der Prozesse "MINT-Stadt" und "MINT-Region" gesehen wird. Die Auszeichnung als "MINT-Region" ist ein bereits seit längerem vom Stifterverband unterstützter Prozess, um MINT-Aktivitäten einer Region über die ganze Bildungskette besser zu vernetzen. "MINT-Stadt" ist ein im Aufbau befindliches "Gütesiegel MINT", um das sich größere Städte mit ihrer Funktion als regionales Oberzentrum bewerben können.

Neues von MINT.AlmaLAB und zum geplanten Workshop im März 2017 - vertagt

  • Änderung im Fortbildungskatalog erforderlich. Neuer Termin sollte bis 21.4.2016 zwischen Herrn Biedermann und Herrn Kumpf abgestimmt werden. - Dazu liegt keine Information vor.

Vorbereitung RoboCup

  • Workshop des MINT-Netzwerks
    • Der Workshop findet am 1.7. 9-13 Uhr statt. Auf dem Workshop berichten verschiedene Akteure über ihre Erfahrungen mit dem Thema Robotik in der außerschulischen Jugendbildung.
    • Profn. Schwarz berichtet: Es stehen drei Beiträge fest - 1. Bericht zu Thema "Robotik" aus dem BSZ 7 (Herr Graubner), 2. HoT berichtet von eigenen Aktivitäten, 3. ein Schüler aus dem von der Stadt geförderten und von Profn. Schwarz koordinierten Programm berichtet von seinen Ergebnissen.
    • Frau Gregor (MPI MIS) wird sich um eine Pressemitteilung zum Workshop kümmern.
  • Stand des Netzwerks im Ausstellungsbereich.
    • Herr Kujawa schrieb am 9.5., dass alle Versuche gescheitert sind, die Finanzierungslücke von knapp 1.500 € zu schließen.
    • Es werden zwei letzte Versuche gestartet, noch einmal über einen alternativen Kanal bei der IHK (Frau Zehl) sowie beim VDI (Profn. Wieland) eine Finanzierung zu bekommen. Wenn das nicht gelingt, wird der Stand abgesagt.

Berichte

  • 15.-17.04.2016 - EduCamp in Leipzig. Prof. Gräbe berichtet.
  • 22.-23.04.2016 - MI(N)T-einander – Workshop des LJBW im Gut Frohberg bei Meißen. Prof. Gräbe berichtet.
    • Dabei waren eine Reihe interessanter Partner:
      • Dr. Christina Walther von witelo.de - wissenschaftlich-technische Lernorte in Jena, einer von der Stadt Jena und der Zeiss-Stiftung paritätisch geförderten Koordinationsstelle für MINT-Aktivitäten,
      • Sternenfreunde Riesa, die eine Sternwarte vor dem Abriss gerettet haben und nun als Zentrum eigener MINT-Aktivitäten betreiben (vor allem im Bereich Astronomie),
      • die Station Weißwasser als eine der erhaltenen Stationen Junger Naturforscher und Techniker sowie
      • Christian Kubat von der Didaktik der Biologie und Geografie (Gruppe Prof. Lindner, Uni Halle) mit seinem Projekt SciCamp, in dessen Kontext ein neuer außerschulischer Lernort zur Waldpädagogik in der sächsischen Schweiz aufgebaut werden soll.
    • Siehe auch den Flyer zur Veranstaltung
  • 29./30.04.2016 - Jahrestagung der Junior-Ingenieur-Akademie im Bremen. Prof. Schwarz berichtet
    • Aus Leipzig war ein Team des Klinger-Gymnasiums unter Leitung von Ralf Rüdiger zusammen mit der betreuenden SHK aus dem von der Stadt geförderten Robotik-Projekt an der HTWK dort.

Termine

  • 28.05.2016 Aktionstag Lehrstellen (Ankündigung Vorjahr beim Familienbüro)
  • 12.06.2016: Ökofete mit Solariscup, siehe auch Aufzeichnungen vom 07.01.2016
  • 24.06.2016: Lange Nacht der Wissenschaften
    • 400 Programmpunkte an 60 Orten.
    • Es wird diskutiert, hier in Zukunft ein eigenes Kapitel "MINT" im Programmheft zu haben und auch eine eigene Bustour "MINT" anzubieten (würde aber erst bei der nächsten Wissenschaftsnacht interessant).
  • 30.6.-4.7.2016 RoboCup
  • 01.07.2016: 11. Interdisziplinäres Gespräch "Hegel-Logik und Systematisches Erfinden - die TRIZ-Methodik"

Sonstiges

  • Es wird diskutiert, was sich hinter dem Projekt "Robotik" des AK Schule und Wirtschaft verbirgt, das ebenfalls am 12.5. vor dem Lenkungskreis der FKA-L vorgestellt werden soll. Hier war früher von einem stadtweiten Robotik-Wettbewerb die Rede, der durch das BSZ 7 in der Region organisiert werden soll und der offen ist für weitere Teilnehmer aus ganz Sachsen. Dies könnte eine Keimzelle für einen sachsenweiten Robotik-Wettbewerb werden.
  • Nächste Termine für Arbeitstreffen sind der 9.6.2016 und der 7.7.2016 jeweils 8:30 Uhr an der HfTL.
    • Nachtrag, Gräbe 11.6.: Der Termin 7.7. wurde gestrichen, neuer Termin 1.9.

Ergänzung

Aus dem LJBW Newsletter Mai 2016:

MI(N)T-einander – Wege zu einer gemeinsamen MINT-Bildung in Sachsen

Unter diesem Motto fand am 22. und 23. April 2016 die Fachtagung des LJBW für die Weiterentwicklung der naturwissenschaftlich-technischen Jugendbildung in Sachsen statt.

Eingeladen waren dazu Akteur_innen der naturwissenschaftlichen, technischen, informatischen oder mathematischen Jugendbildung Sachsens. Die Fachtagung fand in den Räumen des Gut Frohberg in der Nähe von Meißen statt und bot den Teilnehmenden viel Raum zum Kennenlernen und zum Austausch.

Insgesamt trafen sich zur Veranstaltung 21 Teilnehmende der Jugendarbeit und außerschulischen Jugendbildung aus Dresden, Bad Schandau, Weißwasser, Riesa, Hoyerswerda, Chemnitz und Leipzig sowie Vertreter_innen der TU Dresden und der Technischen Sammlungen Dresden.

Neben einem allgemeinen Kennenlernen beleuchteten die Teilnehmenden am ersten Tag bestehende MINT-Netzwerke in Sachsen bzw. bundesweit und tauschten sich bei einer Fishbowl-Diskussion zum Thema „Ziele und Chancen eines sächsischen MINT-Netzwerkes“ aus. Der darauf folgende Tag startete mit einem Workshop von Frau Dr. Christina Walther, Projektleiterin von witelo – wissenschaftlich-technische Lernorte in Jena“ und Marcus Kotte, Geschäftsführer des LJBW. Im zweiten Workshop des Tages stellten Christian Kubat von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und Sylvia Schöne, Bildungsreferentin des LJBW e.V., das Konzept der ScienceCamps vor. Am Ende der Fachtagung werteten die Teilnehmenden die einzelnen Programmpunkte gemeinsam aus und besprachen die weiteren Vorgehensweisen bezüglich eines MINT-Netzwerkes Sachsen.

Die Fortführung der Veranstaltung ist im kommenden Jahr 2017 vorgesehen.