MINT.2015-12-10

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10.12.2015 - Arbeitstreffen des MINT-Netzwerks Leipzig

Arbeitstreffen des MINT-Netzwerks, 08:30 Uhr in der HfTL, Raum A.046 (Konferenzzimmer)

Themen

  • MINT-Stadt Leipzig und Robocup 2016
  • Stand der Vorbereitung eines Projektantrags zusammen mit der Zukunftsakademie
  • Vorbereitung des 9. bundesweiten MINT-Tags am 21.04.2016 im Rathaus Leipzig
  • Projekt Schülerforschungslabor AlmaLAB
  • Weitere Berichte
    • Solaris-Cup
    • 11.11.: Eröffnung der Sonderausstellung “Denkspiele – mathematische Aspekte” in der Inspirata
    • 25.11.: Fachtagung “Spiele im Mathematikunterricht” in der Inspirata
    • 03.12.: Gesprächs- und Diskussionsrunde des Paktes "Komm, mach MINT" in der Inspirata
    • 09.12.: MINT-Lehrerkongress in Berlin
  • Aktuelle Termine

Aufzeichnungen

Dabei: Alexander Biedermann (ZLS), Prof. Hans-Gert Gräbe (Uni Leipzig), Stefanie Hauffe (Hands on Technology), Dr. Beate Heumann (Stadt Leipzig), Markus Kotte (LJBW), Thomas Kujawa (Familienfreund KG), Dr. Elk Messerschmidt (TÖP Rabutz), Tino Meißner (Inspirata), Karsten Rasche (IB Rasche), Dr. Frank Rehm, Rosmarie Schmidt (MNU), Profn. Sabine Wieland (HfTL)

Das Arbeitstreffen beginnt mit einer Vorstellungsrunde, während der Prof. Gräbe auch von einem Besuch im Vinn:Lab der TH Wildau berichtet.

Zusammenarbeit mit IT-Mitteldeutschland

  • Profn. Wieland berichtet von neuen Kontakten zu IT-Mitteldeutschland, die nach dem Wechsel der Geschäftsführung noch nicht wieder das vorherige Niveau erreicht haben, und einem Gespräch am 1.12.2015.
    • Dazu wären hier noch ein paar Anmerkungen zu ergänzen (V: Wieland).
    • Insbesondere pflegt IT-Mitteldeutschland eine eigene Sammlung von MINT-Playern im unternehmerischen Bereich in Mitteldeutschland. Diese Kontakte könnten für unser Netzwerk hilfreich sein, da das Netzwerk bisher kaum Unternehmen nachhaltig erreichen konnte.
    • IT-Mitteldeutschland ist auch intensiv in die Robocup-Vorbereitung eingebunden und dort für das Rahmenprogramm verantwortlich.
  • Am 8. Dezember 2015 fand eine Informationsveranstaltung „Anstoß RoboCup2016“ der Leipziger Messe und der IHK zu Leipzig für potentielle Partner über den RoboCup 2016 statt, dessen Wettbewerbe, das Rahmenprogramm sowie die vielfältigen Sponsoringmöglichkeiten. (Quelle)

Abstimmung von Aktivitäten mit der Stadt Leipzig

  • Profn. Wieland berichtet vom Treffen mit dem ZAK-Vorstand am 26.11. zur Vorbereitung eines Projektantrags zusammen mit der Zukunftsakademie im Rahmen der sich abzeichnenden "Fachkräfteallianz", siehe die dortigen Aufzeichnungen für weitere Details.
  • Dr. Heumann berichtet vom aktuellen Stand der Rahmenaktivitäten, wobei zwischen dem Thema "Gütesiegel MINT-Stadt" als einem stadteigenen Thema und der Förderrichtlinie "Fachkräfteallianz" zu unterscheiden sei, wo sich Leipzig auf ein Förderprogramm der Sächsischen Staatsregierung vorbereitet, mit dem Anfang 2016 Regionale Fachkräfteallianzen gefördert werden sollen.
  • Förderrichtlinie "Fachkräfteallianz"
    • Am 30.11. gab es dazu ein Fachgespräch im Ministerium.
    • Die Resonanz ist groß, es wollen sich 10 der 12 Landkreise und die drei kreisfreien Städte beteiligen, obwohl dies keine Pflichtaufgabe ist.
    • Für Leipzig sind im MINT-Bereich drei Themen angedacht und jewewils mit einem Steckbrief untersetzt:
      • offener stadtweiter Wettbewerb "Robotik"
      • Aufbau eines Roberta-Zentrums zusammen mit der HTWK Leipzig
      • Unterstützung und Verstetigung von MINT-Strukturen in der Stadt Leipzig (hier ordnen sich die Aktivitäten mit der Zukunftsakademie ein)
    • Es bleibt abzuwarten, welche Möglichkeiten sich davon wirklich im Rahmen der Richtlinie einbringen lassen.
    • Nachtrag Gräbe: Im Zusammenhang mit der "Fachkräfteallianz" wird immer wieder von einem "Kernteam Arbeitsmarktmonitoring" gesprochen, das in einer solchen Allianz eine zentrale Rolle spielen soll. Eine Webrecherche bleibt ähnlich ergebnisarm wie schon im Mai 2012. Es gibt verschiedene Hinweise in Protokollen, etwa in der Übersicht "Arbeitsschwerpunkte der IHK zu Leipzig Juni bis August 2014", in welcher u.a. ein Punkt "Mitwirkung im Kernteam Arbeitsmarktmonitor des Regionalforums Leipzig am 26.06.2014 in der Agentur für Arbeit Leipzig" vermerkt ist. Im "Sachbericht 2014" des WissenschaftsNetzwerk Leipzig wurde eine vergleichbare Bündelung von Aktivitäten versucht. Hier wären auf alle Fälle Arbeitskontakte herzustellen, wenn eine solche "Fachkräfteallianz" weiter an Profil gewinnen soll.
      • Dort heißt es u.a. "Zur Gewinnung eines ersten Überblicks über die vorhandenen Netzwerke und netzwerkähnlichen Verbünde mit Fokus auf wissenschaftliche Arbeit und Projekte in und um Leipzig wurde eine Expertenrunde (AK Synergie der Wissenschaftsregion Leipzig) zu Rate gezogen. Anschließend fand eine breit angelegte Recherche in Datenbanken und im Internet statt. Dazu wurden Schlagwörter zur Definition der Organisation wie „Netzwerk“, „Cluster“, „Kooperation“ mit Schlagwörtern zur Definition der inhaltlichen Ausrichtung wie „Wissenschaft“ oder „Forschung“ kombiniert. Anschließend wurden die Ergebnisse durch Filter mit geografischen Merkmalen auf Leipzig und den Raum Leipzig eingeschränkt. Parallel wurden Netzwerkkriterien erarbeitet, durch welche sich regionale wissenschaftliche Netzwerke definieren. Es zeigte sich, dass es sich um relativ autonome Partner (wirtschaftlich selbständig) handeln muss, die eine zielbezogene, strategische Zusammenarbeit verbindet. Diese sollte eher kooperativen denn konkurrierenden Charakter haben."
      • In dem Projektbericht 2014 kommt allerdings weder das MINT-Netzwerk Leipzig noch überhaupt die Abkürzung "MINT" vor.
      • Siehe weiter http://www.stifterverband.de/bildungsinitiative/bildungscluster/leipzig.pdf.
    • Nachtrag Kujawa: Sowohl auf sächsischer als auch kommunaler Ebene hat die familienfreund KG eigene Recherchen bzgl. den Möglichkeiten inhaltlicher Mitarbeiten angestellt.
      • Aus dem SMWA kam lediglich ein telefonischer Verweis auf die regionale Ebene, also die Stadtverwaltung Leipzig.
      • Von dort kam kurze Zeit später, ebenso telefonisch, lediglich ein (wortreiches) Nein. Eine Antwort auf die Nachfrage zum Handlungskonzept zur Fachkräftesicherung in der Region fehlt bisher komplett.
      • Von Seiten der unternehmerischen Interessensvertretung IHK Leipzig kam folgender elektronischer Hinweis:
        • ... die aktive Mitarbeit auf regionaler Ebene obliegt der Stadt sowie arbeitsmarktrelevanten Institutionen und den Kammern. Für die regionale Allianz in der Stadt Leipzig wird, soweit ich zum gegenwärtigen Zeitpunkt sagen kann, ein bestehendes Netzwerk aus den genannten Vertretern für die Implementierung von Projekten zur Fachkräftesicherung auf Basis der Förderrichtlinie des SMWA zuständig sein. Gegenwärtig geht es um die Erstellung eines Handlungskonzeptes.
      • Nachtrag Gräbe: Siehe weitere Links unter MINT.Fachkraefteallianz-16
  • Thema "Gütesiegel MINT-Stadt"
    • Das bundesweite MINT-Netzwerk will nach dem seit 2013 verfolgen Ansatz der "MINT-Regionen" auch ein Gütesiegel "MINT-Stadt" aufbauen, das speziell auf die Möglichkeiten größerer Städte als regionales Oberzentrum zugeschnitten sein soll und auch qualitative Parameter stärker berücksichtigt.
    • Ein bundesweiter Kriterienkatalog ist in der Endabstimmung; Leipzig engagiert sich hier auch auf der Ebene der Abstimmung dieser Aktivitäten mit dem Deutschen Städtetag.
    • Leipzig hat eine Reihe von Voraussetzungen bereits erfüllt, die im Zusammenhang mit diesem neuen Gütesiegel genannt wurden
      • Beteiligung am Programm "MINT-freundliche Schulen" - Leipzig hat sechs Schulen, die mit diesem Gütesiegel ausgezeichnet wurden, eine davon (Kant-Gymnasium) bereits zum zweiten Mal.
      • Auf dem 3. Nationaler MINT-Lehrer-Kongress am 9.12.2015 in der Landesvertretung Sachsen in Berlin wurde u.a. die Leipziger Franz-Mehring-Grundschule als "besonders MINT-freundliche Schule" ausgezeichnet.
    • In diesen Rahmen gehört auch die Vorbereitung des 9. bundesweiten MINT-Tags am 21.04.2016 im Rathaus Leipzig.

9. bundesweiter MINT-Tag am 21.04.2016 im Rathaus Leipzig

  • Terminankündigung "Save the date" durch das Bundesnetzwerk ist raus.
  • Das Bundesnetzwerk wird das Rahmenprogramm gestalten, wir als lokale Akteure sind vor allem für die Organisation des "Markts der Möglichkeiten" zuständig.
    • Dazu wurde eine Webseite aufgesetzt, über welche die weitere Vorbereitung in bewährter Weise koordiniert werden soll.
    • Die Netzwerk-Akteure sind aufgerufen, für diesen MM eine erste Interessensbekundung mit Angaben abzugeben, welche technische Ausstattung sie vor Ort dafür genau benötigen.
    • Zum nächsten Arbeitstreffen soll eine genauere Ausschreibung für den "Markt der Möglichkeiten" beschlossen werden.
  • Mit dem 9. MINT-Tag möchte das Bundesnetzwerk die Qualität vom MINT-Angeboten besonders thematisieren
    • Dazu heißt es in der Ausschreibung: "Was charakterisiert erfolgreiche Lernprozesse? Wie können wir den Erfolg sichtbar machen? Welche Verfahren und Instrumente sollen uns in diesen Prozeß unterstützen und wie haben sie sich bewährt? Welchen Stellenwert haben Qualitätsleitfäden? Gibt es bereits Benchmarks und Initiativen mit Beispielfunktion? Welche Rahmenbedingungen sind förderlich? Sind Standards Motivationstöter und Innovationskiller? In welchem Verhältnis stehen Kreativität, Innovationskraft, experimentelles Trial-and-error zu nachgewiesener Qualität?"
    • Es wird erwogen, ob hierzu in lokaler Initiative ein weiteres Format, am besten ein Workshop oder Gesprächsrahmen von ca. 90 Minuten, im Programm platziert werden soll. Auch das soll zum nächsten Arbeitstreffen genauer besprochen werden.

Aufbau eines Schülerforschungslabors AlmaLAB

  • Hintergrund: Über jeweils 15.000 Euro Preisgeld und viel Lob für die eingereichten Pläne können sich vier Schülerforschungszentren aus Deutschland freuen. Sie sind die Sieger des von der Stiftung Jugend forscht e.V. und der Joachim Herz Stiftung ausgeschriebenen Konzeptwettbewerbs zur bundesweiten Gründung neuer Schülerforschungszentren. Durchgesetzt haben sich die Forschungszentren in Buchholz, Havelberg, Kleve und Leipzig. Insgesamt nahmen 20 Initiativen am Wettbewerb teil. Schülerforschungszentren erlauben naturwissenschaftlich-technisch interessierten Jugendlichen, ihre eigenen Ideen in Forschung und Technik unter optimalen Bedingungen umzusetzen. (Quelle)
  • Mit dem Projekt AlmaLAB sollen 6 Säulen des MINT-Engagements der Uni Leipzig ausgebaut werden
    • 1. Kinderuniversität
    • 2. Forschungsstützpunkt "Jugend forscht"
    • 3. Universitäre MINT-Veranstaltungen
    • 4. Verzahnung mit der Lehramtsausbildung
    • 5. Lehrerfortbildung
    • 6. Begegnungszentrum der Forscher_innen
  • Mehr dazu siehe MINT.AlmaLAB
  • Am 11.02.2016 wird die Preisverleihung in Erfurt stattfinden.
  • 25.02.2016 findet der "Jugend forscht" an der Uni Leipzig statt.

20.-24.03.2016 - MNU-Bundestagung 20. bis 24. März 2016 in Leipzig

  • MINT-Netzwerk und LJBW haben jeweils einen Stand angemeldet, TÖP Rabutz ist mit einem eigenen Stand vertreten. Es wird vereinbart, die Stände von MINT-Netzwerk und LJBW zu einem gemeinsamen Stand für MINT-Multiplikatoren zu vereinen, der von verschiedenen MINT-Akteuren aus dem Umfeld des Netzwerk in Slots von jeweils 3 Stunden zur Präsentation genutzt werden kann (21.-24.03. jeweil 8:00-18:00 Uhr). Dazu wird eine Übersicht erstellt, wann sich welche Initiative am Stand präsentiert. Wiederaufruf zum nächsten Arbeitstreffen.
  • Frau Kunwald (Bundesnetzwerk) wird am Dienstag nachmittag einen Plenarvortrag zu "MINT-freundlichen Schulen" halten.

Solaris-Cup

  • Hintergrund: Ein bundesweiter Wettbewerb, organisiert vom VDE und BMBF, der Landeswettbewerb Sachsen wird vom Solaris-Zentrum in Chemnitz organisiert, als Vorstufe gibt es Regionalwettbewerbe im Vogtland, in Dresden und Chemnitz. 2014 musste der Landeswettbewerb ausfallen, weil Sponsoren abgesprungen sind und kurzfristig keine Ersatzfinanzierung gefunden werden konnte. 2015 fand auch in Leipzig ein Regionalwettbewerb statt, organisiert vom UiZ. Näheres dazu ist im Netzwerk aber nicht bekannt.
    • "Ziel des Wettbewerbs, den das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und der Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik (VDE) ins Leben gerufen haben, ist es, Jugendliche für das Zukunftsthema Erneuerbare Energien zu begeistern und ihnen zu zeigen, wie viel Spaß es machen kann, im Team eigene kreative Ideen zu Mobilität und Energieeffizienz zu entwickeln. Neben dem Rennen auf der 10 Meter langen Rennbahn gibt es eine Ausstellung und ein Schaufahren mit besonders kreativ gestalteten Fahrzeugen. Informationen zur Elektromobilität runden das Bild ab. Studierende der Elektro- und Informationstechnik stehen für Fragen rund um Ausbildung und Beruf bereit." (Quelle)
  • Am 10.11.2015 hat der LJBW in Dresden eine Fortbildung "Mobil mit Solar" zur Vorbereitung auf den Solaris-Cup durchgeführt, um neue Player vor allem aus dem Raum Dresden zu gewinnen.
  • Dr. Heumann hat gehört, dass dies von einer Kollegin am UiZ organisiert wurde, für 2016 definitiv eine Fortsetzung geplant ist, und will einen Kontakt herstellen.
  • Nachtrag Gräbe: Der Kontakt wurde hergestellt, die Organisation lag im letzten Jahr und liegt auch in 2016 in den Händen von Katrin Fromeyer, Leiterin Umweltinformationszentrum (UiZ) der Stadt Leipzig. Frau Fromeyer hat uns die Unterlagen für den Solaris-Cup 2016 zur Verfügung gestellt. Diese sind auch auf den Seiten des FZU Solaris Chemnitz zu finden. Der nächste Regionalausscheid in Leipzig findet am 12. Juni 2016 im Rahmen der Leipziger Ökofete und der Leipziger Umwelttage statt.

Gesprächs- und Diskussionsrunde des Paktes "Komm, mach MINT" in der Inspirata am 03.12.2015

  • Dr. Rehm stellt sich zunächst kurz vor und berichtet von seinen Initiativen, Spiele mit mathematischem Hintergrund in verschiedenen außerschulischen Kontexten zur MINT-Vermittlung einzusetzen. Hierzu gibt es aktuell eine Sonderausstellung sowie eine Fachtagung in der Inspirata.
    • 11.11.: Eröffnung der Sonderausstellung “Denkspiele – mathematische Aspekte” in der Inspirata
    • 25.11.: Fachtagung “Spiele im Mathematikunterricht” in der Inspirata
  • Dann wird von der Gesprächsrunde am 3.12. berichtet,
    • Hintergrund: Die Geschäftsstelle des Nationalen Pakts für Frauen in MINT-Berufen "Komm, mach MINT." und INSPIRATA lädt Sie herzlich ein zu einem fachlichen Austausch zum Thema „Eltern fit machen – Berufschancen für Mädchen in Naturwissenschaft und Technik zeigen“.
      Das Netzwerk von „Komm, mach MINT.“, zu dem unser Paktpartner INSPIRATA gehört, hat das Ziel, junge Frauen für naturwissenschaftliche und technische Studiengänge zu begeistern sowie Hochschulabsolventinnen für Berufskarrieren in Wirtschaft und Wissenschaft zu gewinnen. Mit diesem Austausch zum Schwerpunkt „Eltern“ möchten wir mit Ihnen als Expertin aus dem Bereich der Berufsorientierung darüber diskutieren, wie das Netzwerk des Pakts verstärkt auch für Fragen und Überlegungen zur Adressierung und Einbindung von Eltern im Berufswahlprozess genutzt werden und der Pakt Ihre Arbeit unterstützen kann.
  • Der allgemeine Eindruck: Es gibt lokale Aktivitäten und Engagement, aber unkoordiniert und vieles verpufft. Ein konzeptionell fundiertes Herangehen an die Digitalisierungsthematik seitens der Schulaufsicht ist nicht zu sehen. Lehrer laufen dann in die verschiedensten Richtungen los und sammeln eigene Erfahrungen, die aber niemand systematisch erfasst. Auch die Ausbildungmomente von Lehramtsstudierenden zu Einsatzmöglichkeiten der neuen Medien sind so knapp bemessen, dass diese das später selbst nicht einsetzen.
  • Prof Gräbe weist darauf hin, dass die Entwicklungen, insbesondere an der Basis, differenzierter zu sehen sind, in Sachsen immer Netzwerke aus engagierten Informatiklehrern eine wichtige treibende Rolle gespielt haben und auch weiter spielen, so im Kontext der 13 medienpädagogischen Zentren, der an Schulen inzwischen weit verbreiteten Mediendatenbank MeSax mit etwa 17.000 lizenzrechtlich einwandfreien Medieneinheiten oder deren Weiterentwicklung zu einer umfassenderen E-Learning-Umgebung LernSax.
  • Thomas Kujawa berichtet in dem Zusammenhang vom AfB: Themenabend „Digitalisierung der Bildung in Sachsen“ am 25.11. in der Friedrich-Ebert-Stiftung Leipzig, zu der mit Saskia Esken MdB, Expertin für Digitalisierung in der SPD-Bundestagsfraktion, Prof. Dr. Christoph Igel, Direktor des TUCed Chemnitz, Holger Mann MdL sowie Thomas Haubner, Mitgründer von tutory.de, eine Gesprächsrunde von Experten eingeladen war. Die Ergebnisse bis hin zu den Erfahrungen der Experten sind sehr ernüchternd.

Aktuelle Termine

  • 15.12.2015: Start-Up Café ab 20:00 Uhr im caba-cafe, http://www.startupcafe1.de/ (Mit Profn. Wieland und Herrn Kujawa)
  • 08.01.2016: Siegerehrung im SW Engineering Wettbewerb und Preisverleihung "Professorin des Jahres" an Profn. Sabine Wieland
    • Hintergrund: "Der von Prof. Sabine Wieland ins Leben gerufene Wettbewerb ermöglicht Studierenden die Arbeit an praxisrelevanten Software-Projekten. Dabei sind die Themen breit gestreut und erfordern von den Studierenden ein hohes Maß an Kreativität und Fachwissen. Für ihr Engagement wurde Prof. Dr.-Ing. Sabine Wieland zur Professorin des Jahres 2015 gewählt".
  • 15.01.2016: Regionalwettbewerb First Lego League an der Thomasschule Leipzig
  • 29.01.2016: 10. Interdisziplinäres Gespräch "Technik und Sprache. Perspektiven von 'Digital Humanities'" an der Universität Leipzig (Organisation: Prof. Gräbe)
  • 11.02.2016 - Auszeichnungsveranstaltung des Projekts AlmaLAB in Erfurt.
  • 25.02.2016 - Regionalwettbewerb "Jugend forscht" an der Uni Leipzig
  • 20.-24.03.2016 - MNU-Bundestagung 20. bis 24. März 2016 in Leipzig
  • 15.-17.04.2016: Tutory EduCamp an der Uni Leipzig
  • 02.06.2016: 4. Nationaler MINT-Gipfel in Berlin
  • 12.06.2016: Regionalausscheid Leipzig im Solaris-Cup

Hans-Gert Gräbe, 23.12.2015