MINT.2014-06-10

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03.06.2014 - Arbeitstreffen des MINT-Netzwerks Leipzig

Arbeitstreffen des MINT-Netzwerks, 08:30 Uhr in der HfTL, im Raum L 1.17.

Themen

  • Öffentlichkeitsarbeit
    • Roll-Up fürs MINT-Netzwerk
    • Stand MINT-Broschüre
    • MINT-Netzwerk Visitenkarten und Flyer
  • Gespräch am 14.05. im Rathaus in Auswertung des 7. bundesweiten MINT-Tags am 3.4.2014
  • MINT Multiplikatoren-Veranstaltung und Lehrerforbildung am 09.10.2014
  • Auswertung des Lehrstellentags der IHK am 10.05.
  • Vorstellung des MINT-Netzwerks am 26.05. bei IT.Mitte
  • Sonstiges

Aufzeichnungen

Dabei: Robert Aßmann, Hans-Gert Gräbe, Beate Heumann, Michael Kumpf, Elk Messerschmidt, Sabine Wieland

1) Öffentlichkeitsarbeit

Herr Gräbe verteilt eine Hand voll Flyer, die wie besprochen im Rathaus gedruckt worden sind. Es soll eine Nachauflage geben, wobei hierfür zunächst ein Sponsor gefunden werden soll (V: Wieland).

Frau Wieland stellt das Konzept eines Rollups vor, mit dem das MINT-Netzwerk in Zukunft auf Außenterminen Präsenz zeigen wird. Eine kurze Diskussion entspann sich um die Frage der Bildrechte, dies sei aber auf dem Radar. Auch hier ist noch ein Sponsor zu finden (V: Wieland).

Sowohl in der Frage MINT-Mitteldeutschland als auch einer entsprechenden Web-Präsenz gibt es aktuell nichts Neues zu vermelden.

Die Erstellung der MINT-Broschüre ist im Plan, Teile davon wurden bereits weitergegeben zum Layout. Die Broschüre soll zum Schulleiterauftakt in der Vorbereitungswoche gedruckt vorliegen, die Auflagenhöhe ist noch unklar, auf alle Fälle wird die Broschüre wie die alte Auflage als pdf im Netz verfügbar sein.

Ebenso soll es zum Neuen Schuljahr wiederum einen Schuljahreskalender Berufs- und Studienorientierung (V: Claudia Förster, Stadt Leipzig) geben.

2) MINT Multiplikatoren-Veranstaltung und Lehrerforbildung am 09.10.2014

Der aktuelle Planungsstand ist auf der Webseite der Veranstaltung zusammengetragen. Am 28.5. fand ein Vor-Ort-Termin im MPI EVA statt sowie eine Beratung eines engeren Vorbereitungskreises in der Inspirata, wo auch der genaue zeitliche Zuschnitt (Plenarvortrag und drei Workshoprunden zu je einer Stunde) sowie die anzusprechenden Workshopleiter besprochen wurden. Die Einladungsschreiben sind aktuell in der Abstimmungsrunde.

Ein weiterer Vor-Ort-Termin wird am 30.6. 8:30 Uhr im BBZ stattfinden.

3) Gespräch am 14.05. im Rathaus in Auswertung des 7. bundesweiten MINT-Tags am 3.4.2014

Auswertung des 7. MINT-Tags am 14.05.2014 im Rathaus:

Dabei waren:

  • Heike von der Bruck, Beate Heumann (Stadt Leipzig, Referat Beschäftigungspolitik)
  • Ellen Walther-Klaus, Andrea Kunwald (Bundes-GS MINT Zukunft schaffen)
  • Hans-Gert Gräbe (MINT Leipzig), Michael Hahn (LJBW, MINT-Hub Sachsen)
  • Frank Tanzmann (IHK, leipzig.ihk.de)
  • Angelika Wiesner (SBA-L, Ref. 32)
  • Sophie Frieß (GF BTZ Borsdorf, hwk-leipzig.de)

Hintergrund: Die Bundeszentrale "MINT - Zukunft schaffen" bemüht sich, die MINT-Aktivitäten in der Stadt Leipzig nach dem erfolgreichen MINT-Tag am 3.4. weiter anzukurbeln und hat dazu auch einige Vorschläge mitgebracht. In der Runde ging es schwerpunktmäßig um weitere Vorhaben im MINT-Bereich, die mit der Stadt und in der Stadt angeschoben werden sollen. Die Diskussion drehte sich um zwei Themen:

  • MINT-freundliche Schulen
  • Bewerbung "MINT-Stadt Leipzig"

a) MINT-freundliche Schulen - wie kann das Anliegen besser an Leipziger Schulen herangetragen werden, da die Resonanz auf diese bundesweite Kampagne in Sachsen allgemein (Bewerbungen von 4 Schulen in 2013) und in Leipzig im Besonderen (keine Bewerbung in 2013) bisher sehr zurückhaltend ist.

Seitens der Schulen wird vorgetragen, dass der Bewerbungsprozess viel Kraft kostet, da dies durch ein Partnerunternehmen zu initiieren und zu begleiten ist. Deshalb wird es auch keine Bewerbungen Leipziger Schulen zum aktuellen Bewerbungsschluss Mitte Juni 2014 geben.

Stadt, SBA-L und Kammern sind sich einig, dass entsprechende Strukturen erst längerfristig in der Perspektive von (mindestens) einem Jahr aufgebaut werden können, dies soll aber auch konzertiert angegangen werden. Dieser Prozess wird von den Kammern und der SBA-L in direkter Kooperation geführt mit dem Ziel, im November 2014 eine Auftaktveranstaltung mit interessierten Schulen und Unternehmen durchzuführen und danach den Bewerbungsprozess proaktiv zu begleiten.

Hintergrund: Mit den durch das MINT-Netzwerk organisierten Multiplikatoren-Veranstaltungen am 3.7.2013, 13.11.2013 und 3.4.2014 wurde einige Wirkung erzielt, zentrale Akteure zu erreichen. Es ist im Interesse sowohl der Stadtverwaltung als auch der SBA-L, diesen Prozess zu verstetigen und auf breitere Basis zu stellen, so dass hier unmittelbare Anknüpfungspunkte existieren (auch zu unserer Idee eines "Jungforschernetzwerks"). Seitens der Stadt besteht noch Abstimmungsbedarf, wo dies - auch mit Blick auf die zum 31.08.2014 auslaufende Förderung von "Lernen vor Ort" - genau anzusiedeln ist, da es sich um eine Querschnittsaufgabe handelt. Über die Fortführung einzelner Schwerpunkte von "Lernen vor Ort" in städtischen Strukturen sowie den Zuschnitt von Anschlussprojekten wird aktuell diskutiert.

b) Soll Leipzig "MINT-Stadt" werden?

Es gibt einen Vorstoß der Stadt Essen, MINT-Stadt werden zu wollen; sie würden dazu gern eine zweite Stadt gewinnen und dies dann als Vorstoß vor dem Städtetag vortragen. Es gab eine kurze TelKo dazu mit Prof. Dr. Stefan Heinemann, der das in Essen vorantreibt, siehe MINT-Netzwerk Essen. In Essen hat man die Trägerstiftung der Uni Essen als institutionalisierten Träger des MINT-Netzwerks gewonnen, genaueres im Impressum von MINT-Essen.

Die Idee lässt sich kurz so umreißen: Übertragen des Ansatzes "MINT-freundliche Schule" auf "MINT-freundliche Stadt". Es wird an einem lokalen MINT-Atlas gearbeitet mit dem Anspruch, nicht nur Potenziale aufzuzeigen, sondern eine Volldarstellung der MINT-Aktivitäten in der Stadt zu erreichen (hier gibt es auch schon in Leipzig verschiedene Vorarbeiten).

Dann wurde diskutiert, ob so was für Leipzig überhaupt sinnvoll ist. Es wurden einige Bedenken geäußert, insbesondere hat Leipzig bisher ganz andere Image-Schwerpunkte. Andererseits existieren Potenziale, die sich vernetzen ließen. Ich betonte, dass auch das nicht ohne entsprechende Personalressourcen geht (Prof. Heinemann betonte ebenfalls, das können nicht Lehrer nebenbei machen). Es wurde diskutiert, ob das Konzept gleich weiter gefasst werden sollte unter Einbeziehung der beiden angrenzenden Landkreise als "MINT-Region", allerdings wies Frau Walther-Klaus darauf hin, dass es bereits 72 "MINT-Regionen" gibt, dieser Begriff also schon ziemlich abgegriffen ist.

Links:

4) Lehrstellentag der IHK am 10.05.

Das MINT-Netzwerk war durch einen größeren und gut frequentierten Stand des TÖP Rabutz sowie am Stand der Familienfreund KG präsent. Frau Wieland hatte ein spannendes Gespräch mit Belantis, die in ihren Ausbildungsberufen ein größeres MINT-Spektrum abdecken und an einer Zusammenarbeit mit dem MINT-Netzwerk interessiert sind.

Generell gilt es, die personalen Kontakte des MINT-Netzwerks zu IHK und HWK weiter zu stabilisieren und auszubauen.

5) Vorstellung des MINT-Netzwerks am 26.05. bei IT.Mitte (Gräbe)

IT-Mitte ist eine von mehreren Plattformen und Marken, die von der Pludoni GmbH zur Unterstützung von Personal-Recruiting-Aktivitäten insbesondere im MINT-Bereich aufgebaut wurden. Zu Community-Treffen werden auch externe Partner eingeladen, die Gelegenheit erhalten, eigene Projekte in einem kurzen Slot vorzustellen. Diese Möglichkeit wurde mir als Vertreter des Leipziger MINT-Netzwerks für das aktuelle Communitytreffen am 26.05. angeboten.

Solche Communitytreffen finden in der Regel bei Mitgliedsunternehmen statt. Diesmal hatte dazu die Softwareforen Leipzig GmbH in ihre neuen Geschäftsräume im ehemaligen Hotel Pologne in der Hainstraße eingeladen. GF André Köhler informierte eingangs über den Gastgeber und hatte auch einen Rundgang durch das Gebäude unter fachkundiger Leitung organisiert.

Im Mittelpunkt des Communitytreffens standen Informationen über das Redesign des Community Web Portals und Informationen über die genauen Prozesse, mit denen Stellengesuche der Mitgliedsunternehmen und Vertragspartner in den Webstrukturen, die den Stellenmarkt heute dominieren, angemessen platziert werden. Daneben stellten sich die anwesenden Firmen (u.a. Adyton, Dell, FOM Leipzig, Forcont, Mercateo, Pludoni, Staatl. Stuudienakademie, WRL) mir ihren Profilen vor und es gab Gelegenheit zu persönlichen Gesprächen.

Link: Folien zu meiner Präsentation

6) Sonstiges

In der Woche vom 27.7. bis 2.8.2014 Plant der LJBW für 10..15 Jugendliche im Alter 10-13 Jahre ein LJBW-Exploris-Forschercamp Informatik. Programmpunkte (aktueller Stand) werden von der Inspirata, der HfTL, der LSGM, dem MPI Mathematik sowie der Firma Adyton Systems bestritten.