Bio-Wasserstoff

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Solarer Bio-Wasserstoff gehört zum erweiterten ABC der Alternativen! - meint Benutzer:RedTeddy

Was ist (nachhaltiger) solarer Bio-Wasserstoff?

DIE dezentrale, subventionsfreie, ökologische Alternative zur zentralisierten, fossilen und atomaren Energieerzeugung der vier Energie-Oligopolisten in Deutschland (und darüber hinaus):

"Biomasse + H2O → H2 und CO2
Wie? Dampfreformation mit Biomasse - es handelt sich um eine endotherme Reaktion, die prinzipiell keine Energieverluste kennt.
Das ganze auch noch teerfrei (Steam-Reformer mit Shift-Reaktor).
Durch den systembedingten hohen Stromüberschuss spricht man von einer wärmegeführten Energiewirtschaft, die prinzipiell verlustfrei ist. Strom und Wärme haben dann den gleichen Preis.
Weil für die thermochemische Vergasung beliebige Arten von Biomasse genutzt werden kann, reicht die zweite Ernte aus Reststoffen und Zwischenfrüchten der Landwirtschaft aus, um alle atomaren und fossilen Energie zu ersetzen. Die Produktion von Nahrungsmitteln wird also nicht tangiert."
Zitiert aus einem Vortrag von Karl-Heinz Tetzlaff an der Uni Leipzig im September 2010

Ringvorlesungen an der HTWK Leipzig zum Thema

Ringvorlesung "Krieg oder Bio-Wasserstoff" Wintersemester 2009/10, HTWK Leipzig

u.a. diese Vorträge:

Ringvorlesung "Biowasserstoff bringt Klimaschutz, Wohlstand und Frieden" Wintersemester 2010/11, HTWK Leipzig

  • Eröffnung: Grüner Strom oder grüner Wasserstoff?, Prof. Dr. rer. nat. Klaus Bastian (HTWK Leipzig)
  • Eine Kritik an der aktuellen deutschen Energiepolitik, Dr. rer. oec. Dietmar Ufer (EIKE Leipzig)
  • (Wie) Wirkt CO2 auf das Klima? Prof. Dr. rer. nat. Werner Kirstein (Universität Leipzig)
  • Die Effizienz einer grünen Wasserstoff-Wirtschaft, Dipl.-Ing. Karl-Heinz Tetzlaff (H2-Patent GmbH Kelkheim)
  • Wasserstoff und Brennstoffzelle. Prof. Dr. rer. nat. Rainer Stich (HTWK Leipzig)
  • Wasserstofferzeugung aus Biomasse - Von der technischen Bewertung zur Nachhaltigkeitsbeurteilung. Prof. Dr.-Ing. Reiner Lohmüller (FH Emden)
  • Die Ethik der Energiesysteme, Prof. Lic. rer. soc. Dr. theol. habil. Ulrich Hemel (Institut für Sozialstrategie, Laichingen)

Ergebnisse der Gruppenarbeit der ersten Diskussionsrunde:

Bio-Wasserstoff.2010-11-10

Literatur bzw. Texte

Webseiten

Bücher

Siehe auch

In der Wikipedia dazu

durch

Die Technische Elemente

Ist alles nicht wirklich neu; es gibt einen reichen Erfahrungsschatz; mit den technischen Elementen wird schon (relativ) lange (jeweils für sich) mehr oder weniger umfassend praktisch gearbeitet, aber (noch) nicht als Teile eines (geschlossenen) Systemes:

durch

EN.wikipedia.org:

potentielle Nutzer

für solaren Bio-Wasserstoff:

Industrie und Gewerbe

Wohnhäuser aller größen/ Haushalte

Verkehr/ Mobilität:

Eisenbahn

Handel

Krankenhäuser

Schulen

Weitere Links und Texte

Tangierende Themen

Wie weiter?

  • auch ein Flyer im Format A5 oder A4 (beidseitig) wäre schön
    • kurz, knackig, mit weiterführenden Hinweisen (www, Buch)
  • Eine BI die sich Pro ... engagiert!?!

Eine FAQ zum Thema (Bio-)Wasserstoff? Mehrere!

Ressourcen und Potential in der weiteren Region

meint

  • Sachsen
  • Thüringen
  • Sachsen-Anhalt
  • Brandenburg

...?


Nachtrag zu Vortrag im März 2010

Hallo!

Es gab vergangenen Mittwoch zwei Fragen, die ungeklärt blieben:

1) Elektrischer Wirkungsgrad von Brennstoffzellen:

und

2) Well to Wheel Effizienz des PKW mit verschiedenen Antrieben:

Beste Grüße Klaus

Zitat aus der WikiPedia-Diskussion zu Bio-Wasserstoff

"Fein-optimierte Biowasserstofferzeugungs-Anlagen befinden sich im Stadium der Prototypen und sind derzeit nicht serienreif."

Bedeutet das, dass einfach-optimierte Anlagen schon Serien-reif sind? Bei Tetzlaff wird eingeräumt, dass ein Teilbereich der Bio-Wasserstoff-Fabrik noch Optimierungs-Bedarf hat. Das heißt aber doch noch lange nicht, dass in diesem Bereich nur Prototypen vorhanden sind. Wenn es stimmt, dass Erd-weit 27 solche Anlagen arbeiten, spricht das für die Vermutung, dass noch keine Markt-Reife besteht? Tetzlaff, ein lang-jährig erfahrener Fachmann auf dem Gebiet der Anlagen-Planung, sagt, sobald diese Anlagen bestellt werden, könne die Industrie sie auch innerhalb überschaubarer Zeiträume serienfertigungsreif entwickeln, optimieren und bauen. Bei der gegebenen Formulierung entsteht der Eindruck, als solle die fehlende Serien-Reife zum Anlass dafür genommen werden, diese Anlagen gar nicht erst in Auftrag zu geben. Wem nützt nun diese Verschleppungs-Strategie? Ich meine, den etablierten Strom-Oligopolen. Diese möchten in ihren Verlautbarungen die Technik "Wasserstoff aus Bio-Masse-Vergasung" am liebsten tot-schweigen, weil sie ihren überschüssigen teuer und umweltschädlich produzierten Strom für die Wasserstoff-Erzeugung durch Elektrolyse verkaufen wollen. Diese Interessen-Lagen sollten bei solchen Artikeln immer mit-berücksichtigt werden. Gruß carlda" [1]

Veranstaltungen in der Bunten Republik

2011 in den Medien

2012 in den Medien

Siehe auch

  • http://www.leipzig-data.de/energieprojekt/
    • Zitat: "Vision: Leipziger Energiewende im Kleinen - Über die Energiewende muss nicht nur gesprochen, sie muss (in den nächsten 30 Jahren) vollzogen werden. Thomas Prauße (GF der Stadtwerke Leipzig) äußerte gegenüber der LVZ: “Die Energiewende verdient bisher den Namen nicht – sie ist eine reine Stromwende.” Die Energiewende ist ein komplexes und kleinteiliges Vorhaben, in dem unternehmerischer und technischer Sachverstand gefragt sind, im Großen wie im Kleinen. Für Leipziger KMU ist es wichtig, die Energiewende als kooperative Herausforderung anzunehmen, wobei netzwerkartiges Miteinander statt konkurrierendem Gegeneinander in den Vordergrund rückt."