Uni.SG.2011-11-06

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Karl-Heinz Roth: Die globale Krise – von unten

Reihe Sonntagsgespräch
6. November 2011, 12:00 Uhr, Geschwister-Scholl-Haus, Ritterstraße

Aus der Ankündigung

Die Krise ist allgegenwärtig. Kein Tag vergeht ohne die Beschwörung von Abgründen und Untergängen, Staatspleiten und Maßhalteappellen. Die Krise erscheint uns wohl vertraut. Aber kennen wir diese Krise wirklich? Kennen wir ihre Akteure und Verläufe, ihre Voraussetzungen und Folgen? Wissen wir, wer wirklich gewinnt und in der Tat verliert?

Dr. Karl-Heinz Roth hat in seinen letzten Büchern „Der Zustand der Welt“ (2005) und „Die globale Krise. Band 1“ (2009) eine vergleichende Betrachtung der Krisenzyklen des 19. und 20. Jahrhunderts vorgenommen. Und er hat diese Perspektive mit der Frage verknüpft, wie die Objekte der aktuellen Krisen zu Subjekten einer eigenständigen Politik werden können. Jüngst publizierte er mit Marcel Linden den Theorieband „über Marx hinaus“ (2010).

Dr. Karl-Heinz Roth ist Historiker, Sozialtheoretiker, praktizierender Arzt und öffentlicher Intellektueller. Er ist ein ausgewiesener Kenner der Geschichte der Arbeiterbewegungen, des Nationalsozialismus und eines kritischen Materialismus.