MINT.2012-12-11

Aus LeipzigWiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Home Hauptseite / Leipziger Diskurs zu nachhaltigen Energiekonzepten

11. Dezember 2012: Energiekonzepte jenseits von Stromkonzepten

Energiekonzepte jenseits von Stromkonzepten.
Mit Prof. K. Bastian (HTWK Leipzig)
Veranstaltung in der Reihe "MINT - Zukunft schaffen. Leipziger Diskurs zu nachhaltigen Energiekonzepten"
Dienstag, 11. Dezember 2012, 18:00 Uhr, Volkshochschule Löhrstraße, Raum 410

Ankündigung

In den bisherigen Veranstaltungen, dem Pfad der politischen Debatten folgend, wurden nachhaltige Energiekonzepte stets als Konzepte der Stromversorgung gedacht, wie auch im Energiekonzept 2050 der Bundesregierung, das im Oktober 2010 vom Bundestag beschlossen worden ist.

"Der Weg ins Zeitalter der erneuerbaren Energien steht offen. Der Deutsche Bundestag hat das Energiekonzept 2050 und die dazugehörigen Gesetze beschlossen. Deutschland soll damit die effizienteste, klimaverträglichste und wettbewerbsfähigste Energieversorgung weltweit erhalten". (Ebenda)

Allerdings stellte sich in den bisherigen Diskussionen bereits heraus, dass insbesondere die Frage der Regelleistung in einem Stromnetz mit hohem Anteil von Energie aus dem EEG-Bereich ohne Rückgriff auf andere Energieformen nicht zu lösen ist. Ein Blick in die Statistik zeigt, dass überhaupt nur 37% des Primärenergieverbrauchs als Stromverbrauch anfällt, da große Energieverbraucher Primärenergie direkt als Wärmeenergie aus Verbrennungsprozessen beziehen.

Es ist also nur logisch, die Engführung der Energiedebatte auf Stromkonzepte zu verlassen und auch andere Energieformen (insbesondere Gas und Wärme) nicht nur peripher in die Überlegungen einzubeziehen. Bei Wärme geschieht dies bereits in der Debatte über Kraft-Wärme-Kopplung, die selbst gesetzgeberisch als KWK-Gesetz ein eigenartiges Parallelleben zum Erneuerbare-Energien-Gesetz führt.

Ein solches übergreifendes Konzepte und dessen mögliche Bedeutung für die Entwicklung zukünftiger Energiekonzepte für die Region Leipzig wird Prof. Bastian vorstellen.

Hans-Gert Gräbe, 13.11.2012