Attac.DenkTankStelle.2017-12-11

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DenkTankStelle von Attac-Leipzig

Thema: Political Correctness
Ort und Zeit: Montag, 11. Dezember 2017, 19 Uhr im Café Grundmann

Ankündigung

Liebe Freundinnen und Freunde unserer Attac-DenkTankStelle,

Wir laden ein zu unserer nächsten DTS am Montag, d. 11.12.2017, 19.00 h, Café Grundmann.

Da wir das letzte Mal mit unserem Hauptthema Kultur macht Menschen nach zwei Treffen immer noch nicht zu Ende gekommen waren, bestand der Wunsch, uns dieses Mal als Teilaspekt den Begriff der >political correctness< vorzunehmen.

Dem vorausgegangen war eine >Reformante<, die der Moderator einstecken musste, weil er die >Politische Korrektheit< in eine allgemeine Diskussion über Begriffe als Herrschaftsinstrumente einbetten wollte. Ein Blick ins Netz zeigt aber, dass damit tatsächlich so viel Bereiche tangiert werden, dass wir vollauf trotz Einschränkung zu tun haben werden.

Was eine >Reformante< ist? Es ist das in diesem Jahr ausgewählte >gefährdetste sächsische Wort<, so dass ich gern an seiner Wiederbelebung mitwirke.

Johannes, 05.12.2017

Anmerkungen

Hier ein Beispiel bzw. Prüfstein für die “politische Korrektheit” von gestern:

Wird es eine Meldung in den Medien wert sein? Wie steht es mit den Begriffen Terrorist, Rebell, moderater Rebell, Freiheitskämpfer?

Jürgen, 06.12.2017


Hier ein Link zu einem Beitrag, der doch ganz gut zu unserem nächsten Thema passt.

Jens, 06.12.2017


Zum Thema >political correctness< habe ich ein paar erhellende Artikel gefunden:

  • Zur Einordnung sehr hilfreich: Bernd Stegemann: Political Correctness. Die Macht der Opfer. Makroskop 3.11.2017
  • Über den Kulturkampf an US-Universitäten: Anonyme Verfasserin: Die Debattenpolizei. Zeit 28.01.2016
  • Beginn ähnlicher Entwicklungen an deutschen Hochschulen? Jonathan Schaake: Schöne Kunst kann grausam sein. Über den Hellersdorfer Literaturstreit um Eugen Gomringers Gedicht „avenidas“. literatur.denken 11.09.2017 (unbedingt die Kommentare am Ende des Artikels lesen!)
  • Politisch unkorrekte Kinderbücher? Ulrich Greiner: Die kleine Hexenjagd. Zeit 17.01.2013

Andreas, 10.12.2017


Aus meiner Erfahrung als Frau weiß ich, dass es für viele "Heidenröschen" vor allem grausam ist, wenn nie "wilde Knaben" vorbeikommen, die sie brechen wollen. Warum wohl sonst "entblättern" sich langweilige Mauerblümchen heutzutage so verzweifelt, dass sich jedes natürliche Heidenröschen nur voller Scham, auch zur Gattung der Blumen zu gehören, abwenden muss? Sexismus ist nicht nur eine männliche Psychose!

Also, ihr wilden Knaben, fallt nicht auf das Gezeter jeder falschen Blüte herein!

Kornelia, 12.12.2017