Attac.DenkTankStelle.2011-05-02

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DenkTankStelle von Attac-Leipzig

Thema: Demokratie, Ideologiekritik und Memselektion
Ort und Zeit: 02.05.2011, 19 Uhr im Café Grundmann
Input: Prof. Hans-Gert Gräbe

Ankündigung

Die nächste DTS findet nicht am Ostermontag statt, sondern eine Woche später am 2. Mai, 19.00 h, im Cafe Grundmann.

Das Thema behandelt nicht einfach nur "Darwin", sondern HGG wird eine Einführung über die Theorie der Memetik geben. Und da gibt es einen "Dawkins", der in diesem Zusammenhang vom „universellen Darwinismus" spricht. http://de.wikipedia.org/wiki/Mem

Also Neues, Interessantes, Verwirrendes steht auf der TO und wenn wir das für Mumpitz halten, dann dürfen wir das, wenn wir zugehört haben und gute Gründe dafür vorbringen können.

Mit besten Grüßen

Johannes

Nachtrag

Nun ja, ich wollte und habe nichts zur "Memetik" erzählt, sondern zum Thema "Memselektion" - also den Mechanismen, wie die herrschende Ideologie herrschend wird und welche - positiven und negativen - Auswirkungen ein solcher "Common Sense" hat, der ja nicht viel damit zu tun haben muss wie "die Welt wirklich ist". So haben Menschen viele tausend Jahre gut mit einem geozentrischen Weltbild gelebt, obwohl es einige Altvordere (spätestens) in der Antike besser wussten.

Ich habe mich in meinen Ausführungen auf das vorzügliche Buch "Wie unrecht hatte Marx wirklich?" von Fritz Erik Hoevels (auch bei Google Books zu finden) gestützt. Den Autor dieses Buches konnten Interessenten - nach einigen Querelen - im März in Leipzig über Marxismus und Psychoanalyse auch im Original hören.

Hoevels' fundierte Ausführungen gehen auch auf die biochemischen (Kapitel "Biochemie der Freiheit"), biologischen (Kapitel "Biologie des Unrechts"), psychologischen und psycho-bio-sozialen Mechanismen dieser Memselektion ein. Natürlich konnte ich den Bogen an diesem Abend nicht so weit spannen.

Leider hielt sich das Interesse an einer unvoreingenommenen Betrachtung der Thematik (auch) an diesem Abend in Grenzen - ein psychologisch bestens verstandenes Phänomen.

Hans-Gert Gräbe, 18.7.2011