Attac.DenkTankStelle.2010-12-13

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DenkTankStelle von Attac-Leipzig

Thema: Wir basteln uns ein neues Land
Ort und Zeit: 13.12.2010, 19 Uhr im Café Grundmann
Input: Johannes Schroth

Ankündigung

Liebe Freundinnen und Freunde,

wie schon vorangekündigt, wollen wir die Diskurs-Reihe "DenkTankStelle" mit einem neuen Konzept weiterführen. Unter dem natürlich auch ein bisschen selbstironisch gemeinten Arbeitstitel "Wir basteln uns ein neues Land", wollen wir versuchen, mit Phantasie und Wissen darüber zu streiten, wie wir uns ein solches Land vorstellen würden. Am 13.12. wollen wir uns erst einmal über die sich daraus ergebenden Einzelthemen einigen, vielleicht auch, wer sich dafür verantwortlich fühlt, und wie wir sichern, dass jeder der will ausreichend zu Wort kommt. Die Moderation sollte von Thema zu Thema wechseln. Wir würden uns freuen, wenn Du da mitmachst, Sie mitmachen.

Die Idee

Am Anfang stand der Gedanke

Was tun wenn das System des neoliberalen, lobbykratischen Bankster-Kapitalismus in der BRD zuammenbricht?

Der Gedanke entstand in Reaktion auf Aussagen von Flassbeck und Hickel in einer Anhörung vor der BT-Fraktion der Linken im Jahr 2010, dass im Jahre 2011 der Douple-Dip (Krisen-Kurve in W-Form) eintrete und das (Finanz-)System zusammenbrechen werde ...

Zitat: "Ihre gemeinsame Botschaft: Noch etwa ein Jahr würde es dauern, bis die westliche Wirtschaft zusammenbrechen und die politische Ordnung, die Demokratie, ernsthaft gefährdet sei. In ihrem Szenario trifft etwa im Sommer 2011 eine zweite Krisenwelle aus kollabierender Finanz- und schwächelnder Realwirtschaft auf hochverschuldete Staaten, denen zur Neuauflage ihrer Rettungspakete die Kraft fehlen wird."

Hannes

PS: zum obigen Zitat:

  • Telepolis, 16.11.2010: Finale Krise des Finanzsystems im nächsten Jahr? von Rainer Sommer  :Der renommierter Wiener Wirtschaftsprofessor Franz Hörmann kritisiert die Wirtschaftswissenschaften als politische Propaganda, hält das aktuelle System für gescheitert und erwartet einen fundamentalen Systemwechsel
  • Mit Zähnen durchs Superwahljahr, Wahlkampf wird mit dem Mund bestritten. Von Florian Felix Weyh